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Archiv

Eine Geste der Freundschaft

Seit 1977 ist Nußloch mit der französischen Stadt Andernos-les-Bains partnerschaftlich verbunden. Die Stadt liegt südwestlich von Bordeaux, sage und schreibe 1.176 Kilometer liegen Nußloch und Andernos-les-Bains voneinander entfernt. 
Für Pfarrer Arul Lourdu war es eine Selbstverständlichkeit, während seiner Pilgerreise mit dem Fahrrad die in der Nähe gelegene Partnerschaftsstadt Andernos-les-Bains zu besuchen. Mit Initiative von Bürgermeister Joachim Förster und Familie Leypold konnte spontan ein Besuchstermin mit dem Bürgermeister vor Ort organisiert werden. 
Bis es zu diesem gemeinsamen Treffen mit dem Bürgermeister Jean-Yves Rosazza in den Räumlichkeiten im Rathaus kam, wollten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Pfarrer Lourdu die Sehenswürdigkeiten von Andernos-les-Bains zeigen.
Danach nutzten Bürgermeister Jean-Yves Rosazza und Pfarrer Arul Lourdu die Gelegenheit, sich intensiv über die Beziehung auszutauschen und die Intensität der deutsch-französischen Freundschaft zu betonen. 
Die Aufrechterhaltung für das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg war unter anderem Thema dieser Zusammenkunft. Freudige aber auch leise Töne fanden ihren Platz in dieser Unterredung. 
Bürgermeister Jean-Yves Rosazza freue sich schon sehr auf die erneute Begegnung, in einem bereits geplanten Termin am 23.06.2023 in Nußloch, so seine Aussage.
Alle Anwesenden wünschten Pfarrer Lourdu noch eine gute Weiterfahrt auf seinem Pilgerweg. Denn sein Ziel war Santiago de Compostela in Spanien.
v.l. Marie-Claude Thauvin, Pfarrer Arul Lourdu, Bürgermeister Jean-Yves Rosazza

Quelle: Pfarrbüro Leimen

Erwachsenentaufe von Prof. Dr. M. Raziya Parvin in der St. Laurentius Kirche in Nussloch

Quelle: Pfarrbüro Nußloch

Durch ein einschneidendes Erlebnis im familiären Umfeld reifte bei Prof. Dr. Raziya Parvin der Entschluss, sich mit dem Christentum auseinanderzusetzen. Pfarrer Arul Lourdu begleitete sie in dieser „Entdeckungsphase“ und brachte ihr diese für sie noch neue Weltreligion näher. 
Aufgrund von vielen intensiven Glaubensgesprächen und durch die Verdeutlichung, in welcher Form die Christen in der Gemeinschaft die Lehren von Jesus Christus leben, wuchs bei ihr zunehmend die Sehnsucht, Christin zu werden.
Am 24.07.2022 fand die Eingliederung in die katholische Kirche während des Gottesdienstes in der St. Laurentius Kirche in Nußloch statt. Auf Wunsch von Prof. Dr. Raziya Parvin spendete Pfarrer Arul Lourdu die Sakramente des Christwerdens – Taufe, Firmung und Eucharistie. Für sie war es selbstredend, dass sie eigens zur Eingliederung in die katholische Kirche nach Deutschland reiste, da ihr es wichtig war, speziell von Pfarrer Arul Lourdu getauft zu werden. Nach Vollzug der

Quelle: Pfarrbüro Nußloch

Erwachsenentaufe war Prof. Dr. Raziya Parvin sehr ergriffen und zeigte nochmals auf, welche Gewichtung diese Entscheidung in ihrem zukünftigen Leben haben wird.  
Ihre Worte nach der Taufe - 
„Sie ist stolz nun eine Christin sein zu dürfen! Ihren Glauben wird sie auf der Basis der Nächstenliebe mit Überzeugung leben.“

Visitationsbesuch und 10-jähriges Jubiläum der Nußlocher Schwestern vom Haus Amala

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Vom 30.08. – 04.09.22 kamen die Generaloberin Rev. Sr. Antony Pushpa Ranjitham und die Vize-Generaloberin Rev. Sr. Dhanaseeli vom Mutterhaus in Madurai/Indien zu einem Visitationsbesuch nach Deutschland. Nicht nur der Visitationsbesuch stand auf dem Programm, sondern es gab einen weiteren wichtigen Anlass, weshalb der Besuch auf dieses Jahr gelegt wurde. Der Konvent „Haus Amala“ feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen in Nußloch. Seit 2012 ist der Konvent hier vor Ort niedergelassen. Hauptinitiator für die Implementierung des Konvents in Nußloch war damals Pfarrer Arul Lourdu.
Deshalb ließ er sich es nicht nehmen für die Ordensschwestern den Gottesdienst am Sonntag, den 04.09.22 zu zelebrieren und sie offiziell auch im Namen der Kirchengemeinde herzlich willkommen zu heißen. Pfarrer Lourdu bedankte sich in seiner Ansprache, die er zunächst auf Tamil sprach, dann ins Deutsche übersetzte, für den guten Einsatz der niedergelassenen Ordensschwestern in der Kirchengemeinde. 
Als Zeichen der Anerkennung übergab Pfarrer Arul Lourdu ein Präsent, welches die St. Laurentius Kirche von Nußloch in einem Bild darstellte.
Generaloberen Sr. Antony Pusphpa Ranjitham nahm stellvertretend für das Mutterhaus das Präsent in Empfang und richtete zu diesem Anlass auch ein paar Worte an die Kirchengemeinde.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Große Dankesworte richtete sie an Pfarrer Arul Lourdu für seinen Einsatz, welchen er für den Konvent seit nunmehr 10 Jahren leistet. Ebenso bedankte sie sich bei der Kirchengemeinde, für die langjährige Begleitung der niedergelassenen Ordensschwestern. Sie bat die Kirchengemeinde darum, auf ihre „Schützlinge“ in Nußloch aufzupassen. Da sie in einer anderen Kultur und in einem fernen Land ihren Lebensmittelpunkt nun haben.  
Oberin Sr. Mary und alle anderen Schwestern haben sich über den Besuch und über die freundliche Aufnahme sehr gefreut.

Neue stellvertretende Leitung im Kindergarten St. Josef

Im kath. Kindergarten St. Josef kam es im neuen Kindergartenjahr zu einem Wechsel der stellvertretenden Leitung.
Frau Mengesdorf löst in dieser Funktion Frau Brenner ab. Frau Brenner hat als stellvertretende Leitung die ausgeschiedene Leitung Frau Kohl sehr unterstützt. Beim Abschied von Frau Kohl im Februar 2022 wurde sie entsprechend gewürdigt.
Frau Brenner war auch in der Einarbeitungszeit der neuen Leitung Herr Müller für diesen eine wichtige Ansprechpartnerin in allen Fragen und Entwicklungen der Übergangszeit. Frau Brenner wird auch weiterhin die Brücke zur Vergangenheit sein zu vielen Themen der Kindergartenleitung.
v.l. Frau Brenner, Herr Müller und Frau Mengesdorf

Quelle: Kindergarten St. Josef

Im neuen Kindergartenjahr wird Frau Brenner aber dringend als stabile Bezugsperson für Eltern und Kinder der Elefantengruppe gebraucht und eingesetzt.
Herr Müller hat u.a. deshalb Frau Mengesdorf die Rolle der stellvertretenden Leitung übertragen. Frau Mengesdorf ist seit April 2017 im kath. Kindergarten St. Josef in einer Tagesgruppe tätig. Als ausgebildete Grund- und Hauptschullehrerin wird einer ihrer Schwerpunkte die Kooperation mit den Grund                     schulen Nußlochs sein und die Entwicklung der vorschulischen Arbeit im Kindergarten. Frau Mengesdorf ist darüber hinaus schon jetzt ein wichtiger Ansprechpartner und eine Unterstützung für die neue Leitung Herr Müller zu allen inhaltlichen Entwicklungen.
Herr Müller bedankte sich bei Frau Brenner für die Anschubhilfe in seiner neuen Leitungsfunktion. Sie wird eine wichtige Mitarbeiterin in allen Leitungsfragen bleiben.
Frau Mengesdorf wünschen wir viel Freude und schöne Erfahrungen als stellvertretende Leitung in St. Josef.
 
Klaus-Georg Müller      

Oktober – Rosenkranzmonat

Jeden Donnerstag im Oktober feiern wir um 18.00 h in der Kirche St. Laurentius in Nußloch eine Rosenkranzandacht.
Dabei wollen wir mit Maria das Antlitz Christi betrachten.
Die Andachten laden dazu im Gebet ein: Jesus Christus mit seinem Leben für uns in den Mittelpunkt zu stellen.
Sie können helfen, an der Hand Marias, sich dem Geheimnis des Gottes Sohnes zu nähern.
Herzliche Einladung dazu.

Festgottesdienst zum Patronatsfest

Am Sonntag, den 24. Juli haben wir mit einem Festgottesdienst das Patrozinium zu Ehren des Heiligen Laurentius gefeiert. Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor Cäcilia mitgestaltet. Vor der Eucharistie wurde Frau Professor Dr. M. Raziya Parvin mit der Erwachsenentaufe und der Firmung in die Gemeinschaft der katholischen Christen aufgenommen. Frau Dr. Parvin lebt in Tamil Nadu, dem indischen Bundesstaat, aus dem auch unser Pfarrer Lourdu stammt. Am Ende des Gottesdienstes wurde das Ehepaar Herb verabschiedet. Pfarrer Lourdu hat Frau Brigitte Herb für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Sprecherin des Nußlocher Gemeindeteams gedankt und ihre verantwortliche Rolle bei der Organisation und Durchführung von Festen und Veranstaltungen gewürdigt. Durch ihren Einsatz hat sie dazu beigetragen, unsere Kirchengemeinde lebendig zu machen. Als Dankeschön hat Pfarrer Lourdu Frau Herb einen wunderschönen Blumenstrauß überreicht. Auch Herr Werner Herb wurde für seine 10-jährige Treue und seinen Einsatz im Vorstand der Kirchlichen Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen ausgezeichnet. Frau Schindler, die 1. Vorsitzende der Kirchlichen Sozialstation, zeichnete Herrn Herb mit dem silberne Kronenkreuz und Ehrenurkunde der Diakonie aus, im Anschluss überreichte Herr Pfarrer Lourdu 2 Flaschen Wein zum Abschied. Die gesamte Kirchengemeinde wünscht dem Ehepaar Herb alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg. Zum Abschluss dieses feierlichen Festgottesdienstes hat Pfarrer Lourdu den eucharistischen Segen erteilt. Zum Einsatz kam dabei die frisch restaurierte prachtvolle Monstranz aus dem Jahr 1899. Dieses liturgische Schmuckstück wurde von Herrn William Can, der in Leimen als Juwelier selbstständig ist, unentgeltlich in mühevoller und aufwendiger Arbeit gereinigt, repariert und poliert. Als Dankeschön für die kostenlose Restauration der Monstranz hat Herr Pfarrer Lourdu Herrn Can ein Bild der St. Laurentiuskirche überreicht. Im Anschluss an den Gottesdienst hat das Gemeindeteam bei herrlichem Wetter zum geselligen Beisammensein bei einem Mittagessen und Kaffee und Kuchen in den Pfarrgarten eingeladen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Helfer und Helferinnen und die Kuchenspenderinnen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Viele tolle Bilder zum Geburtstag

Quelle: Chiara Blauth

Der Kindergarten St. Josef in Nußloch hatte zum Ehrentag unseres leitenden Pfarrers Arul Lourdu viele kleine und große Kunstwerke gestaltet. Die Künstlerinnen und Künstler waren hierbei sehr kreativ in ihrer Gestaltung. 
Pfarrer Arul Lourdu freute sich sehr über die vielen selbstgemalten Bilder und nahm sie gerne in Empfang. 
 
Text und Bild : Chiara Blauth

Bericht vom Frauennachmittag der kfd St. Laurentius Nußloch mit Mitgliederversammlung am Dienstag, 5

Quelle: kfd Nußloch

Endlich war es so weit: Nach einer fast endlosen Pause konnten wir uns Anfang Juli an den schön gedeckten Tischen im Saal des Gemeindehauses Sancta Maria zum Frauennachmittag treffen. 
 
Da an diesem Nachmittag ebenfalls unsere lange aufgeschobene Mitgliederversammlung stattfand, gab es neben vielem Privaten auch einiges Offizielles zu besprechen:
 
Nach der Ehrung von zwei Damen, die in diesem Jahr das 80. Lebensjahr vollendet haben, und einem Dank an die fleißigen Austrägerinnen der Verbandszeitschrift Junia, war es an der Zeit für einen kurzen Rückblick, den Blick auf die Kasse, vor allem aber für einen hoffnungsvollen Blick nach vorne: da niemand vorhersehen kann, was uns der Herbst an Überraschungen bringen mag, werden - anders als in den vergangenen Jahren - die Frauennachmittage ab sofort auch über die Sommermonate hinweg stattfinden. Auch ein Frauenabend ist für dieses Jahr bereits in Planung. 
 
Neu ist ebenfalls, dass wir mit Ulla Lüdemann neben unserem Präses künftig zusätzlich eine Geistliche Begleitung haben werden. Da im kommenden Jahr die Neuwahl des Vorstandsteams ansteht, war ein Wahlausschuss zu berufen. 
 
Zu unser aller Freude haben wir uns gemeinsam und einstimmig noch einmal bewusst dafür entschieden, kfd-Gruppe zu bleiben. 
 
Schließlich haben wir festgestellt, dass das Thema Mobilität für uns alle eine sehr wichtige Rolle spielt. Bei der Gelegenheit haben wir über die Mitfahrbänke gesprochen, die nun im Herbst in der Gemeinde aufgestellt werden sollen, die noch recht neue Buslinie von Leimen über Nußloch u.a. zur Drehscheibe nach Walldorf und vor allem über die Möglichkeit, sich mit dem Lichtblick-Bus ganz unkompliziert zu einem Termin und wieder zurück fahren zu lassen.
Nachdem noch einmal an den zweiten (geplanten) Band unseres erfolgreichen Geschichten-Buches erinnert und auch vom Erzählcafe Laurentius erzählt war, klang der Nachmittag mit einem Schluss-Segen aus.
 
Unser neues Ehrenmitglied Rosel Schührer mit kfd-Sprecherin Ute Herles 
 

Wir sagen Danke!

Wir konnten und wollten es zunächst nicht glauben, als das Ehepaar Brigitte und Werner Herb uns vor einigen Monaten mitteilte, dass sie im Sommer 2022 Nußloch aus familiären Gründen verlassen und nach Wiesloch ziehen werden - die beiden sind und waren doch ein Leben lang eine feste Größe in Nußloch, in der katholischen Kirchengemeinde, als Sängerin und Sänger und im Vorstand von Nußlocher Chören, Werner Herb in verantwortlicher Position in der Kirchlichen Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen, Brigitte Herb als Sprecherin des Gemeindeteams, als Mitglied des Frauentreffs und vieles mehr. Und doch ist es wahr: Wir werden im Patroziniumsgottesdienst am 24. Juli (10:30 Uhr) von Brigitte Herb als Sprecherin des Nußlocher Gemeindeteams und Werner Herb als Vorstand der Sozialstation Abschied nehmen müssen.

Von 2015 bis jetzt hat sich Brigitte Herb im Nußlocher Gemeindeteam engagiert. In ihrer Rolle als Sprecherin hat sie Verantwortung für den Aufbau und die Arbeit des im Jahr 2015 neu gebildeten Gemeindeteams übernommen. Brigitte Herb konnte viele gute Ideen und Impulse in die dortige Arbeit einbringen und so dazu beitragen, dass unsere Gemeinde lebendig bleibt. Mit ihrem ausgeprägten Organisationstalent war sie – als Mitglied der AG "Feste" – mit großem Engagement an der Planung und Durchführung vieler Feste und Veranstaltungen beteiligt, wie z. B. dem Patrozinium und dem Zusammensein im Laurentiusgarten nach den Flurprozessionen. Von 2015 bis 2020 war Brigitte Herb Mitglied des Pfarrgemeinderates der Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen.

Brigitte Herb singt seit 1980 im Nußlocher Kirchenchor. Seit 2003 gehört sie der erweiterten Vorstandschaft an, von 2013 bis 2019 war sie die Schriftführerin. Unvergesslich sind die Ausflüge des Kirchenchores, an deren Planung und Durchführung Brigitte Herb maßgeblich beteiligt war. Dankenswerterweise hat Frau Herb zugesagt, den Nußlocher Kirchenchor auch nach ihrem Wegzug weiterhin als Sängerin zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass wir auf diese Weise in Kontakt bleiben.
 
Bis zu seinem Ausscheiden vor wenigen Wochen war Werner Herb als Vertreter der Pfarrgemeinde St. Laurentius 10 Jahre lang im Vorstand der Kirchlichen Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen tätig. Er war Mitglied des Personalausschusses und hat dort eng mit der Vorsitzenden der Sozialstation, Frau Gabriele Schindler, zusammengearbeitet. Auf der Grundlage seiner beruflichen Erfahrung hat Werner Herb mit großem Sachverstand und zukunftsweisenden Ideen über viele Jahre zu einer erfolgreichen Entwicklung der Sozialstation beigetragen. Werner Herbs Rat war im Vorstand der Sozialstation und darüber hinaus immer hochwillkommen. Dem Ziel der Sozialstation, die umfassende Betreuung und Hilfe für pflegebedürftige Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe, fühlte sich Werner Herb in seinem ehrenamtlichen Engagement stets in hohem Maße verbunden.

Für die jahrelange wertvolle und engagierte ehrenamtliche Tätigkeit sagen wir Brigitte und Werner Herb Herzlichen Dank und Vergelt's Gott. Wir wünschen den Beiden alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg und hoffen, sie auch in Zukunft möglichst oft in ihrer alten Heimat Nußloch wiederzusehen.

Für das Gemeindeteam St. Laurentius Nußloch Alois Schwane

Für die Pfarrei St. Laurentius, Nußloch Arul Lourdu, Pfarrer

Erstkommunion 2022 – St. Laurentius

Am Sonntag den 8.5. und 22.05.2022 feierten unsere Erstkommunionkinder der Seelsorgeeinheit Ihre Erste Heilige Kommunion mit Pfarrer Lourdu als Zelebranten: beim ersten Termin waren es 10 und beim zweiten Termin 12 Kinder, die nach einer intensiven Vorbereitungszeit unter dem Motto: "Jesus weist uns den Weg" diese besondere Begegnung mit Jesus erfahren durften. In jedem Leben ist eine Ausrichtung, eine Orientierung, notwendig, die Jesus uns durch sein Beispiel gibt. Er ist immer an unserer Seite, wenn wir nach möglichen Wegen und Lösungen im Leben suchen. Die Kinder haben bei dieser Feier Jesus ganz bewusst in ihr Leben und in ihr Herz eingeladen und dabei ihre Hoffnung bekräftigt, dass Gott sie nie verlässt und ihnen in allen Lebenslagen helfen wird.
So sagt Pfarrer Lourdu und die ganze Gemeinde nun ein herzliches Dankeschön an alle, die den Weg begleitet haben: Im Gebet, in der Katechese, als Ansprechpartnerin und in Vielem mehr. Namentlich erwähnen dürfen wir: Die Katechetinnen Frau Anna-Lena Klöver, Frau Pia Gärtner, Frau Tina Can, Frau Ellen Kiefer, die Ansprechpartnerin Schwester Maria Jansi, Frau Melanie Jäger-Gubelius für die musikalische Begleitung, den Kirchenchor, den Mesner Herrn Peter Fehringer, die Sekretärin Frau Münch-Joa, Frau Sylvia Sych, die sich um die Gewänder der Kinder gekümmert hat sowie an alle, die unsichtbar an der Erstkommunionvorbereitung Anteil hatten.
Nicht zuletzt allen Gemeindemitgliedern, die die Kinder und ihre Familien im Gebet begleitet haben.
Wir gratulieren unseren Kindern:

Quelle: Fotostudio Schuster

Quelle: Fotostudio Schuster

Der Kindergarten St. Josef verabschiedet die Leitung Frau Kohl

Quelle: Kindergarten St. Josef

Am 26. April war es nun soweit. Verspätet aufgrund der Pandemie durften die Kinder und Mitarbeiter sich von Frau Kohl als Leitung verabschieden. Jede der neun Gruppen hat einen Bühnenauftritt vorbereitet, in dem die Erlebnisse der Gruppe mit Frau Kohl sichtbar und hörbar vorgestellt wurden.
 
Zusammengestellt entwickelte sich bei der Verabschiedung am 26. April ein Abschiedsfest mit einem Programm, welches Frau Kohl in schönster Erinnerung bleiben wird.
 
Dazu eingeladen wurden der Ehemann Herr Kohl, unser Herr Pfarrer Lourdu, Bürgermeister Förster, die Geschäftsführerin Frau Haßelbacher und alle Elternbeiräte.Frau Kohl und die Gäste wurden von der nachfolgenden Leitung des Kindergartens, Herr Müller, begrüßt. Darauf folgte ein Höhepunkt nach dem Anderen mit den Beiträgen der Gruppen.

Quelle: Kindergarten St. Josef

 
Herr Pfarrer Lourdu, Bürgermeister Förster und die Elternbeiratsvorsitzende Frau Katerji ließen es sich nicht nehmen, ihren persönlichen Dank füralles Geleistete von Frau Kohl in Worte zu fassen. Der heutige Kindergarten St. Josef ist ein beeindruckendes Lebenswerk von Frau Kohl, welches sie in den letzten 4 Jahrzehnten durch ihr Engagement und ihre Persönlichkeit aufgebaut und geprägt hat.
 
Der Abschied der Kinder über ihre tollen Auftritte machte die warmherzige Atmosphäre erlebbar, welche Frau Kohl in St. Josef und darüber hinaus geschaffen hat.
 
Frau Kohl ist im katholischen Kindergarten immer willkommen. Weiterhin wollen wir von Ihrer Erfahrung profitieren und freuen uns auf jedes Wiedersehen.

Spende für das Müttergenesungswerk

Am Samstag, dem 30.4.2022 fand nach dem 18 Uhr-Gottesdienst in St. Laurentius, Nußloch, die diesjährige Kollekte für das Müttergenesungswerk statt. Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen GottesdienstbesucherInnen für rund 200,- Euro, die komplett dem Müttergenesungswerk zugutekommen. Wenn Sie an dessen Arbeit und Angebot interessiert sind, informieren Sie sich gerne unter www.muettergenesungswerk.de. Auch eine Spendenmöglichkeit ist dort weiterhin gegeben.

Erste Vollversammlung der Ministrant*innen St. Laurentius Nußloch

Am 07.05.2022 fand die erste Vollversammlung

Quelle: Ministrant*innen St. Laurentius Nußloch

der Ministrant*innen St. Laurentius Nußloch im Laurentiusheim statt.
Die Satzung wurde einstimmig beschlossen und anschließend Sophia Olbrich und Raphael Philipp als neue Leitung gewählt.

„T a f e l n“ vor Ort gehen die Lebensmittel aus

Seit auch in unserer Region mehr und mehr Geflüchtete aus der Ukraine ankommen, werden die Lebensmittel in den „Tafeln“ immer knapper. Die Zahl der Bedürftigen steigt durch die Flüchtlinge rasant an.
Um alle Bedürftigen mit Lebensmittel zu versorgen, möchten wir als Kath. Kirchengemeinde Leimen-Nußloch-Sandhausen, Institutionen in unserer Seelsorgeeinheit unterstützen.
Ab sofort können gespendete haltbare Lebensmittel im Pfarrbüro in Nußloch, zu den Öffnungszeiten, abgegeben werden. Ebenso gibt es in Nußloch die Möglichkeit, haltbare Lebensmittel auch zu den Gottesdienstzeiten in unserer Kirche abzugeben.
Wir werden dann nach Absprache mit dem ,,Lädl“  vom Verein „Lichtblick“ die Lebensmittel weitergeben.
Bereits im Voraus bedanken wir uns recht herzlich für Ihre Spendenbereitschaft.

Nußloch ist solidarisch

 
 

 

Zukunftsplan: Hoffnung

Informiert beten – betend handeln
Unter diesem Leitwort beteten am ersten Freitag im März – in diesem Jahr war es der 4. März 2022 - Menschen rund um die Welt. Frauen aus 18 verschiedenen christlichen Konfessionen aus England, Wales und Nordirland hatten die Texte und Lieder zum diesjährigen Weltgebetstag zusammengestellt.

In Nußloch stand die evangelische Kirche zwischen 11 und 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher offen. Dort konnten sie an verschiedenen Stationen den Themen des Gottesdienstes nachspüren.
 
Im Foyer gab es Informationen zu England, Wales und Nordirland sowie den dortigen Lebensumständen besonders von Frauen. Zum Innehalten luden die Stationen in der Kirche ein.
So konnte man das Titelbild meditieren, das viele Assoziationen zu Freiheit, Hoffnung und Frieden enthält. Eine Kerze konnte als Hoffnungslicht entzündet werden.  
Auf dem Altar brannten den ganzen Tag über ebenfalls Kerzen mit dem Emblem des WGTs.
 
Der Bibeltext aus dem Buch Jeremia bringt Gottes Pläne für die Menschen nahe: Pläne des Friedens und nicht des Unglücks, Zukunft und Hoffnung sind Gottes Gedanken. Was für ein tröstlicher Text in der derzeitigen Weltsituation!  Des Weiteren konnten die Besucher und Besucherinnen ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft in ein Puzzle einbringen und ihre Bitten auf Boote rund um eine Landkarte von England schreiben. Gesegnet verließen die Menschen das Kirchenschiff durch die Tür, die dem Titelbild nachempfunden war. Es gab die Möglichkeit, für die weltweiten Projekte zu spenden, die der Weltgebetstag unterstützt. Auch die Kollekten in den folgenden Sonntagsgottesdiensten der beiden Kirchengemeinden ergänzten diese Spenden im Sinne der Anliegen des Weltgebetstags.  
 
Am Abend des 4. März konnte jede und jeder im Fernsehen oder per Internet den Weltgebetstags -Gottesdienst mitfeiern, der coronabedingt in diesem Jahr noch nicht wieder in Präsenz gehalten wurde.
(für das ökumenische Vorbereitungsteam M. Schwane)

Ökumenische Solidaritätsveranstaltung und Friedensgebet auf dem Lindenplatz

Wir alle sind entsetzt und fühlen uns hilflos angesichts des Krieges in der Ukraine.
Deshalb laden wir an jedem Dienstag um 19 Uhr alle Nußlocher Bürgerinnen und Bürger ein, zusammen unser Mitgefühl für die notleidende Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen. In Worten, gemeinsam gesungenen Liedern und im Gebet wollen wir uns solidarisieren mit den Menschen in der Ukraine und mit den Vielen, die geflüchtet sind.

Ökumenische Andacht zur Gebetswoche für die Einheit der Christen – Rückblick

In der weihnachtlich geschmückten Nußlocher St. Laurentiuskirche – vor der Krippe mit den Heiligen Drei Königen – haben wir die traditionelle ökumenische
Andacht zur Gebetswoche für die Einheit der Christen gefeiert. Als evangelische und katholische Christinnen und Christen sind wir zusammengekommen, um für die sichtbare Einheit der Kirche zu beten. Dieses Anliegen verbindet uns besonders während der Gebetswoche vom 18. - 25. Januar mit allen Christen in der Welt. Die liturgischen Texte, die in diesem Jahr von einer ökumenischen Vorbereitungsgruppe aus dem Nahen Osten gestaltet wurden, bezogen sich auf den Besuch der Sterndeuter beim neugeborenen König, von dem das Matthäusevangelium (Mt 2,1-12) berichtet. Diesem Text war auch das Motto entnommen: „Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten“ (Mt 2,2). Ein Stern führte die Sterndeuter zu Christus. Er hat sich uns offenbart und sein Licht scheint auf uns alle – als Hoffnungszeichen in einer zerbrechlichen und unsicheren Welt. Wie die Sterndeuter dem Stern nach Bethlehem folgten, so sind wir vor dem Stern an der Krippe zusammengekommen, und haben unsere Bitten, die auf Sternen geschrieben waren, um den großen Stern herum an den „Himmel“ gehängt (siehe Bild). Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgestaltet und mitgefeiert haben!

Verabschiedung von Brigitte Reinemuth

Am Mittwoch, den 20. Oktober 2021 wurde Frau Brigitte Reinemuth von Pfarrer Arul Lourdu und der Verwaltungsbeauftragten Frau Ries im Gottesdienst in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im Jahr 1995 suchte die Pfarrei St. Laurentius Nußloch für das alte Gemeindehaus eine Reinigungskraft. Seit dieser Zeit arbeitete Frau Reinemuth für die Kirchengemeinde. Zuerst arbeitete sie im Gemeindehaus, später wurde sie im Pfarrhaus gebraucht. In den letzten Monaten machte sie zusätzlich noch die Vertretung in der Kirche. Frau Reinemuth hat immer sehr ordentlich gearbeitet und es war ihr keine Arbeit zu viel. Auch die Pfarrsekretärin Frau Monika Münch-Joa, unsere ehemalige Mesnerin Frau Felicitas Stegmaier und die Gemeindereferentin Frau Ulrike Keßler bedankten sich mit einem Geschenk.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

 
Vielen Dank liebe Brigitte Reinemuth für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit, alles Gute und Gottes Segen.

„Meine Welt“ – vor Gott

Viele Kinder kamen am Samstag, den 9. Oktober zum Gottesdienst für die Kleinen in unserer Gemeinde. Unser Thema war „Franziskus und der Wolf“. Wir hörten wie Franziskus mit dem Wolf und den Menschen ein Abkommen geschlossen hat. Die Kinder durften die Mitte gestalten und was natürlich alle freute: wir durften wieder zusammen singen.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

„Wir erinnern uns“ – Einladung zur ökumenischen Andacht am 9. November

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Der 9. November ist der Jahrestag der Reichspogromnacht (1938). In dieser Nacht wurden Synagogen geschändet und angezündet, jüdische Geschäfte geplündert und Wohnhäuser demoliert. In der Folge sind Zehntausende jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Konzentrationslager verschleppt und ermordet worden.   
Im Jahr 1940 wurden die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nußloch in das Lager Gurs in Südfrankreich deportiert, viele kamen dort ums Leben.
 
Herzliche Einladung zur ökumenischen Gedenkandacht: 
 Wann?         Dienstag, 9. Nov. 2021, 18:30 Uhr  
 Wo?              Mahnmal im Nußlocher Nepomuk-Park, 
                         Ecke Burgstr./Hauptstr.  
Bei Regen findet die Andacht in der evangelischen Kirche statt. 
Wir freuen uns auf ihr Kommen.  
Evangelische und katholische Kirchengemeinde

Beauftragungsfeier Geistliche Leiterin kfd-Dekanat Wiesloch

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Zahlreiche Frauen und Männer aus dem ganzen Dekanat waren gekommen, um die Beauftragung von Roswitha Schöttler mitzufeiern und ihren Dienst unter den Segen Gottes zu stellen. Im Mittelpunkt der Feier stand die Schriftstelle von der Begegnung Marias mit Jesus am leeren Grab. Die Geistliche Leiterin des kfd- Diözesanverbandes Jeremia Kraus erörterte die Passage aus dem Johannes-Evangelium in einer anschaulichen, inspirierenden und interessanten Predigt. Im Anschluss daran überreichte sie die Urkunde und sprach den Segen über das gesamte Vorstandsteam.
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Am Ende gratulierte und dankte der kommissarische Dekan Uwe Lüttinger Roswitha Schöttler für ihre Bereitschaft, das Amt der geistlichen Leitung im Dekanatsverband Wiesloch zu übernehmen. Mit vielen guten Wünschen überreichte er ihr einen Blumengruß.
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Roswitha Schöttler folgt auf Ulla Lüdemann, die erste und langjährige Geistliche Leiterin im Dekanat Wiesloch, die nach Satzung aufgrund von zweimaliger Wiederwahl nicht mehr für dieses Amt kandidieren konnte.
(Den ausführlichen Text finden Sie auf den Seiten des Dekanats Wiesloch.)

Festgottesdienst an Mariä Himmelfahrt

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Am Sonntag, den 15. August feierten wir das Fest Maria Himmelfahrt. Den Festgottesdienst zelebrierte Prof. Dr. Michael Maier, der gerade bei seinen Eltern zu Besuch war. An diesem Tag bereicherte die Schola der Seelsorgeeinheit mit Marienliedern die Heilige Messe.
 
Schon im Vorfeld hatte Familie Fehringer sehr viele Kräuter in Feld und Flur, sowie aus Gärten gesammelt. So konnten sie wunderbare Kräutersträuße binden, die während dem Gottesdienst geweiht wurden. Jeder Strauß soll aus mindestens sieben verschiedenen Kräutern bestehen. Das wurde bei weitem übertroffen.
 
Folgende Pflanzen waren vertreten: Blutströpfchen, Johanniskraut, Schafgarbe, Königskerze, Dost, Ringelblume, Salbei, Rosmarin, Minze, Melisse, Spitzwegerich, Blutweiderich, Odermennig, Rainfarn usw. Vor dem Gottesdienst konnten die Kräutersträuße erworben werden.
 
Dabei kam ein Erlös von EUR 315,00 zusammen, der für die anstehende Kircheninnenrenovierung verwendet wird.
 
 
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

 
 

Danke für die Ernte

Am 1. Sonntag im Oktober feierten wir in der St. Laurentiuskirche den Erntedankgottesdienst. Pfarrer Hipp leitete den Festgottesdienst mit Taufe und segnete die mitgebrachten Gaben. Vielen Dank allen, die Gaben aus den Gärten gespendet haben. Ein besonderer Dank gilt den „Blumenfrauen“ nicht nur für das Herrichten des Erntedankaltars, sondern auch für ihr Wirken im ganzen Jahr. Ebenso herzlichen Dank an die Bäckerei Siefert für das gespendete Brot.
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Erstkommunion im September und Oktober 2021 in St. Laurentius

Unsere Erstkommunionkinder, die am 26. September 2021 in der St. Laurentius Kirche zur Ersten Heiligen Kommunion gegangen sind.
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Unsere Erstkommunionkinder, die am 17. Oktober 2021 in der St. Laurentius Kirche zur Ersten Heiligen Kommunion gegangen sind.
 

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

 
Damit der Vorbereitungsweg gelingen konnte, hat es viele helfende Hände gebraucht.
 
Die Kirchengemeinde bedankt sich:
  • bei Pfarrer Arul Lourdu und Pfarrer Michael Hipp,
  • bei den Mitarbeiter*innen,
  • bei der Ansprechpartnerin Schwester Jansi,
  • der Kirchenmusikerin Frau Jäger-Gubelius,
  • den Sängerinnen und Sängern der Schola,
  • bei unserem Mesner Peter Fehringer,
  • für die große Unterstützung bei den verschieden Gottesdiensten, und
  • bei den Katecheten Herr und Frau Carton, Frau Mayer und Frau Grassinger, 
  • für die Begleitung und Vorbereitung der Kinder.
 

Erstkommunion 2021

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

„Das ist mein Leib für Euch“.
 
Auch dieses Jahr können unsere Kommunionkinder, pandemiebedingt, nicht gemeinsam ihre Erstkommunion feiern. Eigentlich hätten die Erstkommunionfeiern in allen Pfarrgemeinden in unserer Seelsorgeeinheit im Frühjahr stattfinden sollen, leider ist dies uns nicht möglich gewesen.
So wird den Kindern mit ihren Katechetinnen und Eltern die Möglichkeit gegeben, ihre Feier in einer Eucharistiefeier im normalen Gottesdienstplan und in kleinen Gruppen zu begehen. Am 13. Juni 2021 und am 27. Juni 2021 haben bereits 7 Kinder  ihre Feier zur Ersten Heiligen Kommunion in der St. Laurentius Kirche feiern können. Am 26. September 2021 haben weitere 6 Kinder die Erste Heilige Kommunion in der St. Laurentius Kirche empfangen.
 
Die Pfarrgemeinde St. Laurentius freut sich mit den Erstkommunionfamilien und gratuliert den Erstkommunionkindern recht herzlich zur Feier ihrer Ersten Heiligen Kommunion.
 
Am 26.09.2021: Maximillian Kradi, Jonas Mayer, Mira Neff, Emil Carton, Julian Hoffmann und Sanni Jankowski.
Am 17. Oktober 2021 : Marius Purkart, Frida Urbanetz, Lio Stamm, Emilia Henze, Seraphine Kraft, Lukas Hagelweide, Kinga Korenyi und Linus und Luisa  Munder.

Nußloch hat ein neues Mahnmal

Am Abend des 22.10.20, genau 80 Jahre nach der Deportation badischer Jüdinnen und Juden in das Internierungslager Gurs, wurde in Nußloch das neue Mahnmal zum Gedenken an dieses Geschehen eingeweiht. Viele Nußlocher waren der Einladung gefolgt und standen mit einer Kerze rund um den noch verhüllten Gedenkstein. Dieser Gedenkstein ist Teil eines Jugendprojektes, bei dem Jugendliche aus allen badischen Orten, aus denen jüdische Menschen nach Gurs deportiert wurden, sich mit der jüdischen Geschichte ihres Ortes auseinandersetzen und zwei Zwillingssteine gestalten. Einer der Steine verbleibt im Ort, der andere wird in das zentrale Mahnmal in Neckarzimmern integriert. Die Einweihung des Steines in Neckarzimmern fand bereits am 18.10.20 statt.
 
 
Die Flötistin Ute Schleich und Ruth Kern eröffneten und umrahmten die Feier im Nußlocher Nepomukpark stimmungsvoll mit ihrem Flötenspiel. Ronja Rupp, eine der Jugendlichen, die den Stein mit gestaltet haben, las eindrücklich ein Gedicht von Lola Landau, einer deutsch-israelischen Schriftstellerin. Dann war es endlich soweit: Aaliyah Munk, eine weitere Jugendliche, die an der Gestaltung des Steines beteiligt war, enthüllte das Mahnmal. Zum Vorschein kam eine naturbelassene Stele, die in ihrer Schroffheit und Kälte widerspiegeln soll, wie damals mit den Menschen umgegangen wurde. Jonna Großmann, die dritte Jugendliche aus dem Team, erklärte weiter, welche Gedanken die Jugendlichen bei der Gestaltung geleitet hatten. Quer durch den Stein und den Namenszug „Nußloch“ verläuft ein Riss, denn das Naziregime und die Deportation spaltete die Nußlocher Gemeinschaft und riss die Menschen jüdischen Glaubens aus ihrer Heimat heraus. Im Riss deuten Gitterstäbe die bedrohliche Enge des Internierungslagers an. Der Schriftzug „Gurs“ und die Jahreszahl „1940“ erinnern an das Geschehen und lehnen sich zusammen mit dem Schriftzug „Nußloch“ an das alte Mahnmal an, das der Verwitterung zum Opfer gefallen war. Oben auf dem Stein, der aus Muschelkalk aus dem Nußlocher Steinbruch stammt, liegt ein aufgeschlagenes Buch aus hellem Jurakalkstein. Es symbolisiert das Buch des Lebens, in das die Namen der Deportierten – der Eheleute Karoline und Julius Bernheim, sowie die der Schwestern Elsa und Guta Maier – eingraviert sind. Daneben der Davidstern und in deutscher und hebräischer Schrift die Worte: „Gedenke, vergiss nicht!“. Jonna betonte am Ende ihrer Rede: „Wir jungen Menschen und alle Menschen der kommenden Generation müssen daran erinnert werden, dass sich diese Ereignisse von damals niemals wiederholen dürfen“.
 
Herr Bürgermeister Förster dankte in seiner Ansprache allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Projektes beigetragen hatten: der Firma Heidelberger Zement, die die beiden Steinblöcke stiftete, dem Steinmetz Herrn Wolf, der nicht nur die Jugendlichen in seiner Werkstatt geduldig unterstützt und angeleitet hat, sondern auch die Gravur der Steine spendete. Dank ging besonders an die Jugendlichen, die sich der Aufgabe gestellt und sich engagiert haben, sowie allen ehrenamtlichen Unterstützer*innen. Dank auch den Damen und Herren des Gemeinderates, die die Kostenübernahme in Höhe von 5000 Euro beschlossen und Dank an Bauamtsleiter Herrn Leyk und  das Team des Bauhofs samt Gärtnern, die dem Mahnmal einen würdigen Platz geschaffen haben. Abschließend sprach Herr Förster den Wunsch aus, dass es gelingen möge, dass diese Neugestaltung und Neuausrichtung unseres Mahnmals für Gurs im Jahr 2020 ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu gegenseitiger Achtung, zu Respekt und Geschwisterlichkeit zwischen jüdischen und christlichen Menschen wird.
 
Grußworte überbrachte aus der evangelischen Landeskirche Frau Kreplin. Frau Pfarrerin Mager warf in ihrer Ansprache einen kritischen Blick auf die Rolle der Kirchen während des Naziregimes und verwies auf die Bemühungen Deutschlands, Antisemitismus aktiv zu begegnen. So wurde in der Synodalerklärung aus dem Jahr 1984 entsprechend betont, „wie wichtig es ist, dem wieder in der Gesellschaft erstarkenden Antisemitismus zu wehren, in dem wir eine aktive Nachbarschaft zu jüdischen Gemeinschaften pflegen und in Kindergarten, Schule und Konfirmandenunterricht die Themen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufgreifen und Menschen dafür sensibilisieren“.
 
Eindrücklich sang Herr Soudry ein jüdisches Totenandachtsgebet, in das er die Namen der Nußlocher Deportierten einfügte. Mit dem Segen, von Herrn Pfarrer Lourdu gespendet, endete die Feier. Alle Beteiligten stellten, bevor sie gingen, ihre Kerze vor dem Mahnmal ab. Es hat einen würdigen Platz in der Mitte Nußlochs gefunden und lädt zum Verweilen ein: „Gedenke, vergiss nicht!“ (Carmen Lott

Ein Licht zu Martins Ehr´ im Kindergarten St.Josef

Die Corona-Pandemie hat alle, ob groß oder klein, fest im Griff und die damit verbundenen Sorgen belasten uns schwer. Doch wir wollen ein Zeichen der Hoffnung setzen. Dazu haben wir im Kindergarten eine Laterne aufgestellt mit dem Hinweis „ Verliere nie die Hoffnung. Auch in der dunkelsten Nacht, brennt irgendwo ein Licht für dich.“  Doch nicht alle Menschen können in den Kindergarten kommen um unser Licht zu sehen. Auch an diese Menschen haben wir gedacht und haben entlang der Fensterfront der Werderstraße Laternen aufgehängt, welche abends Licht spenden. Die Laternen werden bis Weihnachten die Umgebung erleuchten.
 
Die Lichter spielen auch für das Martinsfest eine große Rolle, hier haben wir uns in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Im Vorfeld haben wir uns intensiv mit dem Leben und Wirken des heiligen Martin befasst. In den verschiedenen Gruppen wurden mit Rollenspielen, Bilderbüchern und Liedern sein Leben und das berühmte Teilen des Mantels bearbeitet. Am  Martinstag selbst haben wir für jede Gruppe einen großen und viele kleine Sterne gebacken. Der große Stern wurde in der Gruppe in Gedenken an St. Martin geteilt. Die kleinen Sterne durften die Kinder mit nach Hause nehmen, um dort mit ihren Familien ebenfalls feiern zu können. Für die private Feier durfte die von den Kindern selbstgebastelten Laternen natürlich nicht fehlen welche auch als Tischleuchte fungieren kann um zu Hause Licht zu verbreiten.
 
Doch die Zeit schreitet mit großen Schritten voran und die Adventszeit wird unser nächstes großes Thema werden. Das Leben des heiligen Nikolaus wird eine wichtige Rolle spielen. Die Geburt Jesu wird ein sehr wichtiges Thema sein. Aber auch die Frage „Was ist eigentlich die Adventszeit?“ werden wir mit den Kindern bearbeiten. Von dieser wichtigen Zeit möchten wir Ihnen aber in der nächsten Ausgabe berichten. Zum Abschluss haben wir noch ein kleines Gebet für die Adventszeit für Sie:
 
Guter Gott, in Jesus haben wir einen leuchtenden Stern gefunden.
Er brachte Licht in die Dunkelheit der Welt.
Er tröstete, wo Menschen traurig waren.
Er sprach Mut zu, wo Menschen verzweifelt waren.
Er heilte Kranke und stärkte Schwache.
Sein Licht leuchtet auch uns.
Zeige uns Wege, aufeinander zuzugehen und Jesu Licht weiterzutragen.
Amen.
Das Team des Kindergartens St. Josef wünscht Ihnen und Ihren Familien eine schöne und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
Text: Katja Brenner/ Fotos: Petra Kohl und Katja Brenner

Feier unseres Neupriesters Francesco Durante in der Pfarrgemeinde St. Laurentius

Am 20. September 2020 konnte endlich die – schon für Mai 2020 – geplante Priesterweihe von Francesco Durante stattfinden - und damit auch die Primiz (die erste Messe – Prima Missa) eine Woche danach in Nußloch.

Francesco Durante wurde von Dr. Christian Heß begleitet, der als Regens des Priesterseminars für die Ausbildung des nunmehrigen Neupriesters in Freiburg verantwortlich war und mittlerweile in einer Seelsorgeeinheit in der Nähe von Freiburg tätig ist. Er hatte die ehrenvolle Aufgabe des „Primizpredigers“. In seiner Ansprache ging er auf den Leitspruch von Don Francesco (wie er auf Italienisch jetzt genannt wird) ein: „In te domine speravi“. Eine ganz besondere Freude machte Christian Heß der Familie von Francesco. Er wandte sich in einem Teil der Predigt auf Italienisch direkt an sie. Hier blitzte viel von der persönlichen Verbundenheit auf, genauso wie bei der Erinnerung an die ersten Begegnungen des Predigers mit seinem Schützling: „Ich erinnere mich ganz besonders an dein strahlendes Lachen, so wie man es kennt von deinem Namenspatron Franziskus.“

In der Primiz wurde auch die Verbundenheit mit vielen anderen Menschen deutlich. Dass sich auch die gesamte Ortsgemeinschaft von Nußloch freut, drückte Bürgermeister Joachim Förster in seinen Grußworten aus – auch seine italienischen Worte an die Familie kamen gut an. Die Mitbrüder und Kolleginnen und Kollegen aus dem katholischen Dekanat vertrat Uwe Lüttinger, der stellvertretende Dekan. Festlich umrahmt wurde der Gottesdienst vom Doppelquartett „Cantamus in Gaudium“ unter der Leitung von Johannes Merkle.

Nachdem der feierliche Primizgottesdienst durch den Einzelsegen in der herrlich mit Blumen geschmückten Kirche beendet war, trafen sich die geladenen Gäste und Kirchenbesucher auf dem Vorplatz zur Kirche St. Laurentius. Dort hatte das Gemeindeteam schon am Morgen ein Zelt von Partyservice Frieder und Klaus Neff (beide haben tatkräftig mitgeholfen) sowie Pavillons u.a. aufgestellt. Hier ein großes Dankeschön, für die kostenlose Überlassung und den Aufbau des Zeltes an die Beiden. Auch den Frauen, die für den Blumenschmuck zuständig sind, danken wir an dieser Stelle.

Bereits im Mai stand die Planung für dieses Fest, das vom Musikverein Feuerwehrkapelle Nußloch, mit wundervollen Musikstücken begleitet wurde. Corona bedingt nun nur mit einer Notbesetzung, was man überhaupt nicht bemerkt hat. Auch an euch ein herzliches Vergelts-Gott.
Das Gemeindeteam sorgte, unter Einhaltung der Hygienevorschriften,  für das leibliche Wohl mit Getränken und kleinen, köstlich belegten Brötchen vom Partyservice Neff-Neubauer.

Es war ein gelungenes Fest - das einzige in diesem Jahr – vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben.

Brigitte Herb, für das Gemeindeteam (Bericht Empfang) PRef. Gernot Hödl (Bericht Primiz)
 
 

Erntedank 2020

Allen Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde, die zahlreich für den Erntedank-Altar ihre Erntegaben aus Feld und Garten gespendet haben, möchten wir hiermit herzlich danken. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere „Blumenfrauen“, die diese Gaben so wundervoll arrangiert haben.
 

Wir freuen uns mit unseren Erstkommunionkindern

26.9.2020 (Gruppe Juliane Harbarth/Sandra Herweh): Isabella Becker, Anna Harbarth, Runa Harder, Anna-Carina Herweh, Nina Körner, Blanca Marchal Molina
17.10.2020 (Gruppe Martina Maier): Alessio Calabrese, Leni Koenen, Malena Maier, Jannis Zettelmann
24.10.2020 (Gruppe Daniela Bansamir/Christine Kuhmann): Luis Bansamir, Chiemerie Emegwele, Chiderah Emegwele, Mathilda Glaser, Paulina Fecht, Lilly Kuhmann, Davide Turturici
25.10.2020 (Gruppe Susanne Hornung): Jonah Bätz, Emilia Borkenhagen, Jonas Engelhardt, Alessia Herb, Mélie Martin Y Maier, Marlene Mohr, Maximilian Hornung
 

Einweihung des Nusslocher Mahnmals

Im Frühjahr 2019 fand sich eine Gruppe von evangelischen, katholischen und jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusammen, mit dem Ziel, das weitgehend zerstörte Nußlocher Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Jahr 1940 nach Gurs neu entstehen zu lassen (vgl. Artikel im Juni-Pfarrbrief). Inzwischen sind die Arbeiten an dem Gedenkstein für das neue Nußlocher Mahnmal und eines Duplikats für die zentrale Gedenkstätte in Neckarzimmern weit fortgeschritten.
 
Das Nußlocher Mahnmal wird am Donnerstag, den 22. Okt. um 18:00 Uhr –  80 Jahre nach der Deportation der jüdischen Mitbürger – am neuen Standort im Nepomuk-Park an der Burgstraße eingeweiht. Bei der Einweihungsfeier handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung. Jeder Interessent/jede Interessentin ist herzlich eingeladen. Das Pendant unseres Gedenksteins wird am 18. Okt. im Rahmen einer zentralen Gedenkfeier in der Gedächtnisstätte in Neckarzimmern enthüllt.
 
Falls Sie sich an der Finanzierung des Gedenksteines beteiligen möchten, so bitten wir um eine Spende auf das Konto der evangelischen Kirchengemeinde bei der Volksbank Kraichgau eG, IBAN: DE 50 6792 2200 0001 1200 00 oder das Konto der katholischen Pfarrgemeinde bei der Sparkasse Heidelberg, IBAN: DE82 6725 0020 0009 2444 76, jeweils mit dem Verwendungszweck: "Mahnmal". Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, vermerken Sie dies bitte mit Anschrift auf der Überweisung. Allen Spendern ein herzliches Vergelt's Gott!
Für das Vorbereitungsteam Alois Schwane
P.S.: Die tatkräftige Mitwirkung von Nußlocher Konfirmandinnen bei der Gestaltung des Gedenksteins wurde in einem spannenden Film dokumentiert: Gedenken mit Hirn, Hand und Herz“ , abrufbar im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=KyW3zYtcQso (Oder auf Youtube suchen: Nußloch + Gedenkstein).
 

Priesterweihe Francesco Durante (Bildnachlese)

Die Pressemeldung der Erzdiözese Freiburg zur Priesterweihe von Francesco Durante finden Sie im Bereich „Seelsorgeeinheit. Hier einige weitere Impressionen. (Bilder: Erzdiözese Freiburg)
 
 
 
 

Abschlussfeiern der Kindergärten

Die Einschulungen werden in diesem Jahr weitaus weniger feierlich sein wie in der Vergangenheit. Auch die Abschlussfeiern der Kindergärten müssen in anderem Rahmen wie gewohnt stattfinden. Dass Gott sie mit seinem Segen begleitet, sollen die Kinder trotzdem erfahren. Die Kindergärten St. Josef und St. Michael feierten am 16.7. mit ihren Vorschulkindern deshalb einen internen Abschussgottesdienst in der St. Laurentius-Kirche.
Der Regenbogen war für Noah nach der Sintflut das Zeichen für den Bund, den Gott mit ihm geschlossen hat. Der Regenbogen war und ist auch in der Corona-Zeit ein Hoffnungszeichen, das viele Kinder gemalt und mit dem sie auf den Fenstern ihrer Wohnungen und Häuser ein Zeichen gesetzt haben. Und für die Kinder, die nach dem Sommer in die Schule kommen, ist der Regenbogen ein Mutmacher und Symbol für den Segen Gottes auf dem Weg in die neue Zeit.
PRef. Gernot Hödl

Fronleichnam in der Coronazeit

In der Pfarrgemeinde Nußloch wurde am Sonntag, 14.06.2020 das Hochfest  Fronleichnam gefeiert.
Im festlichen Gottesdienst erwähnte Pfr. Lourdu, dass wir alle Jesus sind, d.h. auch in uns tragen, wenn wir glauben.  Er dankte Frau Stegmaier für ihren langjährigen Dienst als Mesnerin, ebenso Frau Henrich für den geleisteten Mesnerdienst und begrüßte Schwester Saritha aus dem Haus St. Anna in Gauangelloch, als neue Mesnerin in St. Laurentius.
Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet von Frau Jäger-Gubelius  mit ihrer schönen Stimme und an der Orgel, sowie von der Flötistin Frau Johanna  Berlinger. 
Den Abschlusssegen spendete Herr Pfr. Lourdu noch in der Kirche, da eine Prozession in dieser  Zeit  untersagt ist.
Pfr. Lourdu ließ es sich nicht nehmen, für alle sichtbar in Begleitung von 2 Ministranten und den Ordensschwestern das „Allerheiligste - den Leib Christi“ durch einige Straßen von Nußloch  zu tragen. Am Ende erteilte er  nochmals den Segen in alle Himmelsrichtungen  - am Altar,  der außen an der Kirche,  unter der Leitung von Peter und Monika Fehringer,  am Morgen aufgebaut wurde.  Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ endete diese schöne Feier.
Brigitte Herb

Primizfeier Francesco Durante in Nußloch

Liebe Gemeinde,
„Verschoben ist nicht aufgehoben". Oft habe ich dieses Sprichwort gesagt bekommen, nachdem unsere Priesterweihe aufgrund der Corona-Pandemie nicht am 10. Mai stattfinden konnte. Die Corona-Pandemie hat viele Veränderungen für den Alltag der Menschen mit sich gebracht. Unter anderem, die nun bekannten Schutzmaßnahmen, wenige Kontakte mit unseren Mitmenschen, keine Schule, keine großen Veranstaltungen, eingeschränkte Gottesdienste, aber auch gesundheitliche Sorgen und finanzielle Verunsicherung.
Die geplante Priesterweihe im Mai, wurde nun auf den 20.09.2020 um 14.30 Uhr im Freiburger Münster, verschoben. Die Primizfeier findet jetzt am 27.09.2020 um 16.30 Uhr in der St. Laurentius Kirche in Nußloch statt. Die beiden Termine stehen also erst mal fest. In der nächsten Zeit werden wir abklären müssen, wie viele Kirchenbesucher bis dahin den feierlichen Gottesdienst mit der Priesterweihe am 20.09. in Freiburg mitfeiern können. Ob eine gemeinsame Busfahrt (eventuell zusammen mit der Seelsorgeeinheit Wiesloch) möglich sein wird oder ob auf Fahrgemeinschaften verwiesen werden muss. Für alle diese Informationen ist es momentan noch etwas zu früh.
Viele fragen sich was machen nun die Diakonen bis September... Meine Kollegen und ich werden übergangsweise in der Seelsorge eingesetzt. Seit Juni bin ich in der Seelsorgeeinheit Zell im Wiesental tätig und werde dort bis September  sein.
Ich freue mich auf die kommende Zeit und vor allem für das gegenseitige füreinander beten in Christus. Wegen der Corona Virus-Pandemie hat Papst Franziskus unter anderen auch die Ostermesse dieses Jahr im Petersdom nahezu allein gefeiert. Was er damals gesagt hatte ist für uns heute noch eine Ermutigung: „Gebt nicht auf! Gott ist größer. Dunkelheit und Tod werden nicht das letzte Wort haben.“ Diese  Zuversicht wünsche ich euch auch, so wie auch mein Weihespruch lautet: „Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt.“ Die Hoffnung, dass in allen Situationen und alle Zeiten Gott für uns da ist, um uns zu leiten und zu begleiten. 
Im Gebet verbunden
Francesco Durante, Diakon

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Ein neues Mahnmal für Nußloch

Trotz der Corona-Krise und obwohl in den Kirchengemeinden derzeit viele Aktivitäten nicht wie gewohnt stattfinden können, gibt es bei uns kirchliche Initiativen, die in letzter Zeit große Fortschritte gemacht haben. So entstehen zurzeit in der Werkstatt des Wieslocher Steinmetzes Daniel Wolf zwei Gedenksteine zur Erinnerung und zum Gedenken an die Verschleppung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger von Nußloch in das Internierungslager Gurs (Südfrankreich). Einer der Gedenksteine wird in Nußloch und ein zweiter, identischer Stein in der zentralen Gedenkstätte für die Deportation jüdischer Mitbürger in Neckarzimmern aufgestellt.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

Bereits im Jahr 2009 wurde im Nußlocher Park das Mahnmal für die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die am 22. Oktober 1940 von Nußloch nach Gurs in Südfrankreich verschleppt wurden, errichtet. Das Mahnmal wurde unter aktiver Mitwirkung von Jugendlichen aus der evangelischen und katholischen Gemeinde konzipiert und gestaltet, begleitet von der damaligen Gemeindediakonin Frau Gottfried und Pastoralreferent Herr Müller.  
Leider ist das Nußlocher Mahnmal im Laufe der Jahre durch Witterungseinflüsse und Beschädigungen fast völlig zerstört worden. Im Frühjahr 2019 fand sich eine Gruppe von evangelischen, katholischen und jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusammen, mit dem Ziel, die Neugestaltung eines Mahnmals zum Gedenken an die verschleppten jüdischen Mitbürger voranzubringen (Frau Lott, Herr Groß, Familie Soudry, Frau Lüdemann, Herr Schwane).
Im Laufe von 2019 fanden eine Reihe von Treffen der Initiativgruppe mit den Verantwortlichen der politischen Gemeinde Nußloch (Herr Bgm. Förster, Herr Leyk) statt. Auf Einladung von Frau Pfrin. Mager auf evangelischer Seite und Herrn Ernst als Leiter der Pfadfinder auf  katholischer Seite konnten – anknüpfend an die ursprüngliche Idee des ökumenischen Jugendprojektes – Jugendliche beider Konfessionen dafür gewonnen werden, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und ein neues  Mahnmal zu entwerfen. Fünf engagierte Konfirmandinnen und ein ehemaliger Konfirmand trugen ihre Ideen zur Gestaltung des Mahnmals zusammen, unterstützt durch den Steinmetz Herrn Wolf.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

So entstand der Entwurf einer Stele aus unbehandeltem Stein: kalt, schroff und dunkel. Den Stein durchtrennt ein Riss, der auf den Riss in der Nußlocher Bürgerschaft zur Zeit der Deportation verweist. Oben auf dem Gedenkstein wird – in hellem Stein gearbeitet – das „Buch des Lebens“ seinen Platz finden. Darin werden die Namen der Deportierten, der Schriftzug “Gedenke – Vergiss nicht!“ und der Davidsstern eingraviert. Von der Dunkelheit zum Licht, vom dunklen Stein zum hellen „Buch des Lebens“, als Zeichen der Hoffnung.
Während der Nußlocher Gemeinderatssitzung am 19.02.2020 hat die Konfirmandin Jonna Großmann den Entwurf des Mahnmals vorgestellt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Mahnmalprojekt mit maximal 5000 € zu unterstützen. Der Standort für das Mahnmal muss noch festgelegt werden. Vom Vorbereitungsteam wird ein Platz beim Rathaus favorisiert. Die Einweihung des Nußlocher Gedenksteins ist für den 22. Okt. 2020 – genau 80 Jahre nach der Verschleppung der jüdischen Mitbürger – geplant. Das Pendant unseres Gedenksteins soll am 18. Okt. im Rahmen einer zentralen Gedenkfeier in der Gedächtnisstätte in Neckarzimmern enthüllt werden.
Gerade in dieser Zeit, in der antisemitisches Gedankengut von einigen Gruppierungen in unserer Gesellschaft wieder vermehrt geäußert wird, ist es uns ein großes Anliegen, durch die Erneuerung des Mahnmals ein Zeichen der Erinnerung und des Gedenkens zu setzen. Es geht darum, die Erinnerung wachzuhalten, damit solches nie mehr geschehen kann.     
Für das Vorbereitungsteam: Carmen Lott und Alois Schwane

Christi Himmelfahrt 2019

 

Nach dem feierlichen Gottesdienst und der Flurprozession hatte das Gemeindeteam zum gemütlichen Beisammensein im  Laurentiusgarten eingeladen.

Mit Weißwurst, Brezeln mit und ohne Butter und kühlen Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Für die Kinderbetreuung hatte sich das Familienteam wieder etwas Besonderes ausgedacht.

Allen , die zum Gelingen unseres netten Beisammenseins  im Laurentiusgarten  beigetragen haben,  möchte ich ganz herzlich Danke sagen,  im Namen des Gemeineteams.

Brigitte Herb
 

Misereor Sonntag 2019

Danke für die Hilfe!

Unser Misereor-Sonntag  war in diesem Jahr wieder gut besucht. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des „Fastenessens“  beigetragen haben.

Dem Chor Spirit ein herzlicher Dank  zur Mitgestaltung des Gottesdienstes.

Den  fleißigen Kuchenbäcker/innen,  die wieder für ein köstliches  Kuchen- und Torten-Buffet gesorgt haben,  ein herzliches „Vergelts Gott“.

Vielen Dank dem Familienteam, den Kindern machte die Betreuung  sichtlich Spaß, wie man auf den Bildern sehen kann.

 Allen Besuchern und Spendern ein herzliches  Dankeschön!

Für das Gemeindeteam Nußloch

Brigitte Herb

 

Jubiläum des Kath. Kirchenchores Cäcilia 1848 Nussloch

Am ersten Adventswochenende 2018 hatte der Kirchenchor zu einem Konzert in die

St. Laurentius Kirche eingeladen.

Vom Höhepunkt des Jubiläumsjahres fühlten sich viele Gäste angesprochen und folgten der Einladung, so dass der Chor vor einer gut gefüllten Kirche singen durfte. Der Lohn für eine Vielzahl von Chorproben war nun diese hörenswerte Aufführung.

 

Nach der Begrüßung durch Herrn Pfarrer Lourdu ertönte unter der Leitung von Johannes Merkle zunächst die Motette „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt. „Tochter Zion“ von Händel und „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saens folgten.

Rein instrumental erklangen die Sonate in G-Dur von Friedrich Händel mit Saxophon und Orgel und „Nun komm der Heiden Heiland“von Joh. Seb. Bach.

Am Saxophon und an der Orgel die begabten Solisten: Viktoria Dinkelacker u. Jan-Luca Lentz.

Nach den Stücken „O komm, o komm Emanuel“ von David Wilcocks und „Mit Ernst, o Menschenkinder“ von Christoph Graupner folgte die virtuos durch Prof. Klaus Eisenmann und seiner Frau Miriam gespielte Sonate für Querflöte und Basso continuo – in der Fassung für Blockflöte und Orgel.

Mit ihrer zauberhaften Stimme erfreute uns im Anschluss daran Melanie Jäger-Gubelius  mit „Expectans“ aus Oratorio de Noél von Camille Saint-Saens und „Bereite dich, Zion“ auch dem Weihnachtsoratorium von Joh.Seb. Bach an der Orgel wurde sie begleitet von Johannes Merkle.

Der Chor erklang nun mit dem Volkslied „Maria durch ein Dornwald ging,

„Alma Redemtoris Mater“ von Palestrina, den beiden „Ave Verum Corpus“ von Edward Elgar und W.A. Mozart.

Zum Abschluß ertönte aus Magnificat von Alan Wilson „Meine Seele preist die Größe des Herrn“ und als Zugabe „Großer Gott wir loben dich“. Das Publikum wurde durch Ingrid Müller, die durch das Programm führte aufgefordert, kräftig mit zu singen und folgte dieser Aufforderung gerne.

Die aktiven Teilnehmer des Konzerts waren nach dem gelungenen Abend ins Gemeindehaus Sancta Maria zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Quelle: Seelsorgeeinheit Leimen-Nussloch-Sandhausen

 
Die nächsten Veranstaltungen
Sa. 19.09.2026, 15:00 - 18:00
Maximilian-Kolbe-Haus Leimen-St.Ilgen
Workshop "Jeder kann singen - Kann jeder Singen?"

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