Ökumenischer Filmabend 2023
„Paula“ über die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907)
Wie gewohnt wurden die Gäste zunächst mit einem Glas Sekt empfangen und mit leckerem Fingerfood kulinarisch verwöhnt. Dann versetzte uns der Film zurück ins Jahr 1900, als Paula Becker ihrem Vater eröffnete, dass sie nicht daran denke, sich den Konventionen der Zeit zu stellen und den Beruf einer Lehrerin zu ergreifen - sie wolle Malerin werden, für eine Frau damals undenkbar!

Erst nach ihrem Tod wurde ihr reiches Schaffen richtig entdeckt, sie hinterließ 750 Gemälde und über 1000 Zeichnungen und wurde nun als Wegbereiterin des Expressionismus gefeiert. Als erster Malerin weltweit wurde ihr 1927 in Bremen ein eigenes Museum gewidmet.
Im Nachgespräch erwies sich der Film als gute Wahl, die Zuschauerinnen waren beeindruckt von Paulas Werdegang und Schicksal, ihr früher Tod ging emotional nahe - „wie schade“ - dies sollen auch ihre letzten Worte gewesen sein.
Das Bild zeigt das „Selbstbildnis vor grünem Hintergrund mit blauer Iris“ (zwischen 1900 und 1907) und hängt in der Kunsthalle Bremen.




