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Ergreifender Vortrag über die Christenverfolgung

Zunächst müssen in diesem Zusammenhang die Personen Pfarrer Arul Lourdu und Dieter Kopp (Bildungswerk) eine Erwähnung finden. Beide haben sich mit „Herzblut“ für die Ausstellung der Christenverfolgung, die derzeit in der Herz Jesu Kirche in Leimen zu sehen ist, eingesetzt. Anlässlich zu dieser Ausstellung konnten wir Herrn Stein, Mitarbeiter von Kirche in Not, für einen Vortrag gewinnen.
Dieser fand am Mittwoch, den 07.12.2022 im großen Saal im Mauritiushaus in Leimen statt. Das Thema des Vortrages „Verfolgte Christen weltweit“.
 
Wer zunächst dachte, der Vortrag werde nur eine Abhandlung von einigen kleinen Vergehen sein, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Hier sprachen erschütternde und zum Teil beklemmende Fakten die Tatsache an. Herr Stein konnte mit seiner überzeugenden Präsentation alle Besucherinnen und Besucher in den Bann ziehen. Und immer mit Respekt und Rücksichtnahme auf die leidenden und betroffenen Personen.
Um es auf den Punkt zu bringen, erst nach dieser Vorstellung wurde das Bewusstsein der Gäste, mit realen Geschichten, sensibilisiert. Kaum zu glauben, dass wir im 21. Jahrhundert noch mit solch einer menschenverachtenden Verfolgung zu kämpfen haben.
 
Unter anderem sind Länder wie China, Indien, Sri Lanka, Pakistan, Nigeria,Irak, Syrien, um nur einige zu nennen, betroffen.
Teilweise sind die Verfolgungen in Regionen, in der die Wurzeln des Christentums bis in die Zeit der Urkirche zurückreichen.
Pfarrer Arul Lourdu sieht seinen Dienst als katholischer Priester hierin, die Bürgerinnen und Bürger für die Mitmenschlichkeit und für das Menschenrecht zu sensibilisieren. Die Christenverfolgung ist für Pfarrer Arul Lourdu ein sehr wichtiges Thema. (Deshalb auch die jährliche Teilnahme am „Red Wednesday“, um unsere Solidarität für die verfolgten Christen zu zeigen.) Mit Blick auf die Erosion des christlichen Glaubens.
Die Tatsache ist schockierend, dass derzeit über 300 Mio. Menschen wegen ihres Glaubens bedroht, diskriminiert, verfolgt oder getötet werden. 
Wie aktuell dieses Thema ist, zeigte uns dieser interessante Vortrag.
Auch mit Blick auf Deutschland, wie privilegiert (noch) wir unseren Glauben leben und zeigen dürfen.
Ein ausdrücklicher Dank an Dieter Kopp für die tolle Organisation.
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 08.01.2023 in der Herz Jesu Kirche zu besichtigen.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei!
 
Spendenkonto „Kirche in Not“ – LIGA Bank München
IBAN: DE 63 7509 0300 0002 1520 02 – BIC: GENODEF1M05
Das Hilfswerk finanziert sich rein aus Spenden.