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Wo sich Himmel und Erde berühren

16.04.2024 | Firmanden auf der 2. Etappe des Pilgerwegs „Open End“ nach Rom

Auch das April-Wetter hat sie nicht unterkriegen lassen: zwischen 2. und 5. April waren Jugendliche aus den Seelsorgeeinheiten Wiesloch-Dielheim und Leimen-Nußloch-Sandhausen im Rahmen eines Firmprojekts auf dem badischen Jakobsweg unterwegs. Sie absolvierten dabei die 2. Etappe des Pilgerprojekts der Kirchenentwicklung 2030.

 
vor dem Gemeindezentrum St. Josef in Gaggenau

Die harten Fakten: 

Sieben Firmanden, zwei Begleiter (Pfr. Bernhard Pawelzik, PRef. Gernot Hödl), Start in Malsch bei Ettlingen, 77 Kilometer mit Übernachtungen in Gaggenau, Varnhalt und Sasbachwalden. Abschluss in Oberkirch mit Gottesdienst im dortigen Schönstattzentrum. Pilgerstil „Abenteuer“: ohne geplante Unterkünfte, sondern mit wachen Sinnen für die Türen, die Gott den Pilgern öffnet.
 

Impressionen aus dem Pilger-Projekt.

von Tyler Gerspach.
 
Übernachtung in der kroatischen Mission in Gaggenau. Freude bei den Verantwortlichen vor Ort, z.B. bei Ernst Kraft (ganz links), Jakobsweg-Betreuer aus Gaggenau. 
Das Pilgern war eine ganz besondere Erfahrung und erst recht auch eine tolle Möglichkeit, um seine Ferien zu verbringen. Doch im Rückblick fragt man sich jetzt: was hat das Pilgern eigentlich so schön gemacht?
Zum Glück haben wir uns in einer täglichen Abendrunde darüber ausgetauscht, was ein besonderer Moment am Tag war, bzw. wo sich ,,Himmel und Erde berührt‘‘ haben. Für viele war es der schöne Ausblick neben dem Wanderweg, aber natürlich es war auch oft die langersehnte Pause, bei der man sich entspannen und Energie tanken konnte. Die Unterkünfte die uns bereitgestellt wurden, waren für die meisten einer der vielen Highlights der Reise, da es nicht selbstverständlich erschien, dass man so freundlich aufgenommen wurde und uns so viel zur Verfügung gestellt wurde. Man konnte sich auch über die Teamarbeit freuen, die an den Tag gelegt werden musste, um den Weg zu finden und sich zu versorgen.
Schon etwas müder: im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde in Varnhalt.
Doch natürlich gab es auch Durststrecken, über die wir uns ebenso ausgetauscht haben. Zum Beispiel war es das regnerische Wetter, das sich teilweise über den ganzen Tag gezogen hatte. Viele haben sich auch über die Steigungen auf dem Weg beschwert und auch über den aufkommenden Schmerz in den Füßen nach mehreren Stunden wandern. Aber alle konnten sich tapfer durchkämpfen.
Insgesamt lässt sich aber sagen, dass das Pilgern eine bereichernde Erfahrung war. Insgeheim waren die Haupt-Highlights der Reise die Interaktionen untereinander und die Freundschaften die sich bilden konnten waren.
 

Das Pilger-Projekt „Open End“ im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030 Wiesloch-Ost

Start war im Juni 2023 auf dem Letzenberg bei Malsch, dem Knotenpunkt zweier Jakobswege. Zwei Etappen sind absolviert. Ziel ist Rom, vielleicht sogar im Heiligen Jahr 2025. Zuerst auf dem Jakobsweg bis Lausanne, dann „links abbiegen“ und über den Großen St. Bernhard weiter nach Italien. Alle Interessierten sind eingeladen, sich in diesen Pilgerweg einzuklinken - ob in einer bestehenden Gruppierung oder in einer neu gebildeten Gruppe aus Pilger-Interessierten. Start ist immer das Ziel der vorherigen Gruppe. Schlüssel und Muschel sind mit auf dem Weg, auch ein gemeinsamer Pilgerstab und die Karte der neuen Pfarrei; dazu die persönlichen Anliegen und die Bitte um den Segen Gottes für die neue Pfarrei St. Aegidius St. Ilgen / Kirchengemeinde Wiesloch. Weitere Informationen und Absprachen über Pfr. Bernhard Pawelzik (bernhard.pawelzik@kath-wiedie.de) sowie unter www.kath-wiesloch-ost.de/pilgern
 
 
Firmung.Gezeichnet.Erklärt